Es war die größte Aktion aller Zeiten für das Weltklima: Rund 4.000 Städte in 88 Ländern haben am Samstag an der WWF Earth Hour 2009 teilgenommen und zwischen 20.30 und 21.30 Uhr Ortszeit die Lichter abgeschaltet. Auch österreichische Städte waren dabei.
Wir bedanken uns bei allen Privatpersonen, Unternehmen, Städten und Gemeinden, die teilgenommen und damit ein deutliches Zeichen gegen den Klimawandel gesetzt haben!
Berühmte Wahrzeichen blieben dunkel
Eintausend der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt waren für eine Stunde dunkel. Fast 20.000 Wirtschaftsunternehmen, 8.000 Schulen und 5.500 Organisationen unterstützen die Aktion aktiv. Unter den Hunderten dunklen Wahrzeichen waren auch die Pyramiden von Gizeh, der Eiffelturm und die höchsten Wolkenkratzer der Welt. Der UN-Generalsekräter Ban Ki-moon bezeichnete die Earth Hour als „größte öffentliche Demonstration zum Klimawandel, die jemals versucht wurde“.
"Denkmal gegen den Klimawandel"
In Österreich nahmen Innsbruck, Salzburg, St. Pölten, Eisenstadt, Klagenfurt, Enns und Gloggnitz aktiv teil. Mehrere Konzerne und Unternehmen sowie unzählige Haushalte schalteten für eine Stunde die Lichter aus. „Mit der Earth Hour hat sich die Welt selbst ein Denkmal gegen den Klimawandel gesetzt. In der Folge kommt es nun darauf an, dass die UN-Klimakonferenz in Bonn einen wirksamen Vertrag für die Weltlimakonferenz in Kopenhagen entwickelt“, ruft WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger die österreichischen Delegierten auf, sich für eine Reduktion der Treibhausgase um mindestens 40 Prozent bis 2020 einzusetzen.